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Die richtige FFP Maske finden: FFP-Klassen und was sich dahinter verbirgt

23. Januar 2022

Die richtige FFP Maske finden?

Die Masken-Vielfalt ist riesig und dabei den Überblick zu behalten gar nicht so einfach. Welche FFP Maske die richtige ist und wann eine höhere Kategorie genutzt werden sollte, hängt von der Anforderung ab.

OP-Masken – oder auch medizinische Gesichtsmasken

Medizinische Gesichtsmasken schützen vor allem vor Tröpfchen. Auch schon vor Beginn der Coronapandemie kamen diese Masken zum Einsatz. Vor allem bei Ärzten wird die Mund-Nasen-Schutzmaske verwendet. Vordergründig ist der Schutz anderer Menschen vor dem Maskenträger, der durch husten, niesen oder sprechen Tröpfchen in der nahen Umgebung verbreitet. Der Eigenschutz ist gering. Der Einsatz dieser Masken ist für einen kürzeren Zeitraum gedacht und die Masken sollten regelmäßig gewechselt werden.

Die DIN EN 14683 stuft diese Maske als medizinische Gesichtsmaske mit einer bestimmten Filterleistung ein. Das CE-Zeichen gibt an, dass die gesetzlichen Anforderungen an die Qualität erfüllt sind.

Was bedeutet FFP1, FFP2 und FFP3?

Die Wirkung von Atemschutzmasken (partikelfiltrierende Halbmasken oder Feinstaubmasken) ist weitreichender. Sie schützen den Maskenträger vor Aerosolen, Rauch und Feinstaub in der Atemluft. Voraussetzung dafür: Die Maske muss dicht am Gesicht anliegen. Drei Schutzklassen sind für das Rückhaltevermögen definiert: FFP1, FFP2 und FFP3. FFP bedeutet „Filtering Face Piece“. 

FFP1: Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP1 sind für Arbeitsumgebungen geeignet, in denen ausschließlich ungiftige Stäube vorkommen. Sie haben eine Abscheideleistung von 80% und sind für eine 4-fache Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes zugelassen.

Schutz vor: ungiftigen Stäuben z.B. Baustaub (Zellstoff, Zement, Gips, Kalkstein) oder auch zum Schutz gegen Pollen.


FFP2:
Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP2 eignen sich für Arbeitsumgebungen, in denen sich gesundheitsschädliche und erbgutverändernde Stoffe in der Atemluft befinden. Sie müssen mindestens 94% der in der Luft befindlichen Partikel auffangen und dürfen eingesetzt werden, wenn der Arbeitsplatzgrenzwert des betreffenden Gefahrstoffes höchstens die 10-fache Konzentration erreicht.

Schutz vor: giftigen Stäuben (z.B. Kalziumoxid, Betonstaub, Granit oder Zinkoxidrauch), Krankheitserregern (hochansteckenden Viren/Bakterien).


FFP3:
Auch bei hoher Belastung der Atemluft bieten FFP33-Masken zuverlässigen Schutz und sind zum Einsatz in Arbeitsumgebungen, in denen der Arbeitsplatzgrenzwert bis zum 30-fachen des branchenspezifischen Wertes überschritten wird.

Schutz vor:
giftigen Stäuben (z.B. Chrom, Kobalt, Nickel), Schimmel-/Pilzsporen, Krankheitserregern (hochansteckenden Viren/Bakterien).
Vor dem Coronavirus schützen Masken der Klasse FFP2, besser sind Masken der Klasse FFP3. 

Hinweis: OP- und FFP2-Masken dürfen im Hausmüll entsorgt werden.

FFP2-Masken schützen, richtiges Tragen ist wichtig!

Die Voraussetzung für einen effektiven Schutz ist das richtige Tragen einer Maske. Die Maske muss dicht am Gesicht anliegen, d.h. Mund und Nase müssen komplett bedeckt sein. An den Wangen sollte der Mund-Nasen-Schutz möglichst dicht abschließen. 

Das Max-Plank-Institut hat übrigens eine App entwickelt, mit der das Risiko für Aerosolübertragung errechnet werden kann:

FFP2-Masken an- und ablegen, erklärt an der Happy breath-Atemschutzmaske

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